Seit Dezember 2024 verstärkt Denis als Projektleiter und Consultant unser Team bei ValueQuest. Bevor er zu uns kam, absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse, studierte Wirtschaftspsychologie in Heidelberg und arbeitete rund 10 Jahre im Bereich Human Resources.
Dabei war er insbesondere als HR Business Partner sowie in der Personal- und Organisationsentwicklung tätig. Seine berufliche Karriere brachte ihn nach der Finanz-Branche auch in die Beratung, Uhrenindustrie, Produktion sowie in die IT-Branche. Für sein Masterstudium zog es ihn nach Schweden, an die Universität in Lund, wo er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Change-Management und Mitarbeiterführung studierte. Aufgrund seines Finanz- und Banking-Knowhows ist er unser Spezialist für Mitarbeiterumfragen in der Banken-Branche.
Willkommen im Team, Denis!
Seit Dezember 2024 verstärkt Denis als Projektleiter und Consultant unser Team bei ValueQuest.
Was genau machst Du bei ValueQuest?
Von Tag eins an durfte ich bei ValueQuest Verantwortung bei Mitarbeiterbefragungen und 360-Grad-Feedbacks übernehmen. Neben der Projektleitung bei internationalen Grosskonzernen, berate ich tagtäglich auch Schweizer KMU, unter anderem in den Branchen Finanzdienstleistungen, Industrie und Gesundheit. Als Projektleiter unterstütze ich die verantwortlichen Projektteams in allen relevanten Aspekten rund um Zielgruppe, Struktur, Timing, Befragungsinhalte, Kommunikation und im Folgeprozess. Mein Resümee nach sechs Monaten: Wer im Vorfeld eine sinnvolle Auswertungsstruktur und gute Fragen definiert, hat es bei der Arbeit mit den Ergebnissen deutlich leichter.
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Bei ValueQuest habe ich die Möglichkeit, jeden Tag Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten – das motiviert mich ungemein.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Dir aus?
Den typischen Arbeitsalltag gibt es bei mir eigentlich nicht. Da ich eine Vielzahl an Projekten gleichzeitig leite, ist keine Woche wie die andere und die Tätigkeiten sind sehr vielseitig. Ein Grossteil meiner Zeit gehört unseren Kunden: Gemeinsam definieren wir Rahmenbedingungen von Befragungen und analysieren die Ergebnisse von Mitarbeiterfeedbacks. Mir liegt der persönliche Austausch am Herzen: Dafür besuche ich meine Kundinnen und Kunden auch gerne vor Ort.
Jedes Kundenprojekt hat eigene Herausforderungen: Bei Industrie- und Produktionsunternehmen gehe ich manchmal innovative Wege, um auch die Mitarbeitenden ohne E-Mail-Adressen (z.B. Fliessbandmitarbeiter) zu erreichen. Bei Unternehmen mit Produktionsstätten im Ausland erstelle ich Fragebogen und Ergebnisberichte auch mal auf Ungarisch oder Chinesisch.

Was ist für Dich das Spannendste daran, Mitarbeitendenbefragungen durchzuführen?
Besonders spannend finde ich die vielfältigen Einblicke in unterschiedliche Organisationen, Unternehmenskulturen und Arbeitsplatzwelten. Dadurch gewinne ich permanent neue Perspektiven, welche ich in meine Projekte einbringen kann.
Ich stelle immer wieder fest, dass Führungskräfte sehr unterschiedlich mit kritischen Rückmeldungen aus ihren Teams umgehen: Führungskräfte, die dankbar auf Feedback reagieren und den Ergebnissen mit Lernbereitschaft begegnen, senden ein starkes Signal an ihr Team. Das ist deutlich wirksamer, als nach Schuldigen zu suchen.
Mit dem richtigen Mindset können gut gestaltete Mitarbeiterfeedbacks also förderliche Veränderungen im Unternehmen anstossen. Damit habe ich mit meiner Arbeit die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auf die Motivation, Arbeitszufriedenheit und Produktivität der Mitarbeitenden unserer Kunden zu nehmen. Das inspiriert mich jeden Tag aufs Neue.
Was braucht es Deiner Meinung nach, damit Mitarbeitendenbefragungen wirklich etwas verändern und die Resultate nicht einfach in der Schublade verschwinden?
Damit eine Befragung echte Veränderungen bewirken kann, braucht es ein klares Commitment der Führungskräfte auf allen Ebenen der Organisation. Die Wirkung verpufft, wenn Führungskräfte die Ergebnisse nicht ernst nehmen, klein reden, sich nur dafür rechtfertigen oder die Geschäftsleitung die Befragung lediglich als Marketinginstrument für eine vermeintliche Feedbackkultur nutzt.
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Ich stelle immer wieder fest, dass Führungskräfte sehr unterschiedlich mit kritischen Rückmeldungen aus ihren Teams umgehen: Führungskräfte, die dankbar auf Feedback reagieren und den Ergebnissen mit Lernbereitschaft begegnen, senden ein starkes Signal an ihr Team. Das ist deutlich wirksamer, als nach Schuldigen zu suchen.
Entscheidend ist die Bereitschaft, sich selbstkritisch mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen und daraus konkrete Massnahmen abzuleiten. Die eigentliche Arbeit beginnt erst nach der Befragung. Wir empfehlen unseren Kunden, die Mitarbeitenden und Führungskräfte gleichermassen in den Folgeprozess einzubeziehen und frühzeitig die notwendigen Ressourcen dafür einzuplanen. Dabei unterstützen wir von ValueQuest gerne mit Beratung, Train-the-Trainer-Angeboten sowie der Moderation von Workshops auch im Folgeprozess. Besonders bei unerwarteten Resultaten kann es hilfreich sein, wenn Teams durch einen externen Moderator in der Ergebnisarbeit begleitet werden.
Wo findet man Dich in Deiner Freizeit? Was machst Du gerne, um die Work-Life-Balance zu wahren?
Bei gutem Wetter zieht es mich immer nach Draussen in die Natur, am liebsten an den Vierwaldstätter See. Das Wandern in den Bergen, Stand-Up-Paddling auf dem See, Slacklinen am Ufer oder Abendessen auf einer schönen Seeterrasse sorgen bei mir für eine gute Work-Life-Balance und persönliche Zufriedenheit. Bei schlechtem Wetter werde ich kreativ in der Küche und feile am heimischen Herd an meinen Kochkünsten, inspiriert von der Fusion Kitchen. Ansonsten verbringe ich möglichst viel Zeit mit Familie und Freunden und organisiere gern Aktivitäten und Ausflüge. In den Ferien reizt es mich besonders, ferne Länder in Lateinamerika oder Asien zu entdecken.
Beitrag veröffentlicht am 17. Juni 2025
Über Dr. Kathrin Neumüller

Dr. oec. HSG Kathrin Neumüller ist Co-Geschäftsführerin bei ValueQuest und Expertin für Mitarbeiterinspiration und Empowerment. Daneben unterrichtet sie im MBA strategisches Management an der ZHAW. Sie promovierte an der Universität St. Gallen (HSG) und studierte an der University of Cambridge. Erfahren Sie mehr über Kathrin
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