Wir freuen uns, dass uns Herr Philip Gretener –  Leiter der Fachbereiche Unternehmensentwicklung / Qualitätsmanagement & Datenschutz bei  GastroSocial – Rede und Antwort steht, was seine Erfahrungen mit unseren Mitarbeitendenbefragungen angeht.

Warum haben Sie sich ursprünglich entschieden, eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen?

  • GastroSocial hat die Mitarbeitendenbefragung in der Vergangenheit intern durchgeführt, wobei das Thema Anonymität öfters zur Sprache kam. Durch den Wechsel auf eine externe Durchführung sollte dieser Punkt speziell adressiert werden. Mit einer ehrlichen Bestandesaufnahme über die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeitenden wollen wir zudem erkennen, wie die Führungsinstrumente im Alltag «greifen», Verbesserungspotenziale identifizieren und die Basis für einen offenen Dialog schaffen.

Wann war das?

  • Der Entscheid wurde innerhalb des Führungsteams Anfang 2018 getroffen.

Wie sind Sie damals auf ValueQuest GmbH aufmerksam geworden?

  • Im Rahmen einer thematischen Onlinerecherche wurden wir auf ValueQuest aufmerksam.

Was waren Ihre Erfahrungen anlässlich der ersten Befragung? Konnten Sie das Arbeitsklima und die Mitarbeiterzufriedenheit verbessern?

  • Die Mitarbeitendenbefragung hat uns geholfen, zu verschiedenen Themen ein wahrheitsgetreues Feedback von den Mitarbeitenden zu erhalten. Aufgrund der Rückmeldungen der Mitarbeitenden wurden spezifische Massnahmen auf Team-, Abteilungs- und Unternehmensstufe definiert und umgesetzt. Mit diesem Ansatz konnte die Mitarbeitendenmotivation bis zur zweiten Befragung nach 2 Jahren von 72 auf 81 Punkte gesteigert werden (max. 100).

In welcher Frequenz führen Sie die Mitarbeitendenbefragungen seither durch? Und was spricht in Ihren Augen für diese Frequenz?

  • Seit 2018 führen wir die Umfrage alle 2 Jahre durch. Wir haben uns für diese Periodizität entschieden, damit wir genügend Zeit für die Analyse und Präsentation der Ergebnisse sowie für die Bearbeitung der von uns definierten Schlüsselthemen haben. In quartalsweisen Updates informieren wir die Mitarbeitenden über die getroffenen Massnahmen zu den definierten Schlüsselthemen.

Wie ging der Prozess weiter und was hat ihn Ihrer Meinung nach erfolgreich gemacht? Welches waren die wichtigsten Learnings?

  • Für uns ist es zentral, die Gesamtergebnisse transparent und zeitnah nach der Durchführung zu kommunizieren. In einem weiteren Schritt werden detaillierte Resultate bis auf Teamstufe präsentiert. Wichtig für uns ist auch, Stellung zu den zahlreichen offenen Kommentaren zu nehmen. Zeitnah nach der Ergebnispräsentation sollten erste Massnahmen/Entscheide bekannt gegeben werden. Wir fokussieren uns auf wenige Massnahmen/Handlungsfelder für das Gesamtunternehmen und setzen diese gezielt und für die Mitarbeitenden spürbar um. Die Erfahrung hat gezeigt, dass weniger mehr ist: Sofern die Mitarbeitenden keinen zwingenden Handlungsbedarf auf Teamstufe sehen, bleibt es freiwillig, auf dieser Ebene Massnahmen zu definieren. 

Welche Instrumente und Tools sind hilfreich für Sie?

  • Die Kurzberichte und bereits zur Verfügung stehenden Präsentationen pro Team geben einen sehr guten Überblick über das Befinden der Mitarbeitenden. Möchte man mehr Details, helfen die ausführlichen Workbooks.

Wo stehen Sie heute?

  • Wir konnten bereits zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung als «Exzellente Arbeitgeberin» entgegennehmen und gehören damit zu den Top 20% aller Unternehmen im Benchmark-Vergleich. Wir sind stolz auf dieses Ergebnis und sehen es als Bestätigung, dass wir die Herausforderungen der letzten 2 Jahre gut gemeistert haben. In Zukunft möchten wir uns gezielt weiter verbessern und die guten Resultate bestätigen.

Mit welchen Argumenten würden Sie anderen Unternehmen eine Mitarbeitendenbefragung empfehlen?

  • Oft fehlt einem Unternehmen das Wissen, die richtigen Fragen zu formulieren, um aus den Ergebnissen eine aussagekräftige Auswertung zu erstellen. Da hat uns ValueQuest mit ihrer wissenschaftlich geprüften Methode von Beginn weg überzeugt. Durch das analytische Vorgehen und die garantierte Anonymität erhalten wir ein realistisches und aussagekräftiges Stimmungs- und Meinungsbild von unseren Mitarbeitenden. In den detaillierten Reports werden Verbesserungspotenziale aufgezeigt, um die Mitarbeitendenmotivation systematisch zu steigern.

Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit ValueQuest beschreiben?

  • Die Zusammenarbeit war jederzeit sehr professionell. Man hat rasch gemerkt, dass ValueQuest viel Erfahrung mitbringt und auf unsere spezifischen Bedürfnisse eingeht. Mit den massgeschneiderten Instrumenten können wir die Befragung mit wenig internem Aufwand durchführen und unsere Ressourcen in die Umsetzung von definierten Massnahmen investieren.

Ganz herzlichen Dank für das interessante und aufschlussreiche Interview. Wir freuen uns, Sie auch in Zukunft weiterhin bei diesem spannenden Prozess begleiten zu dürfen.

Beitrag veröffentlicht am 14. April 2023

Über Barbara Haimoff
Barbara Haimoff verantwortet bei ValueQuest die Projektleitung im Bereich 360° Feedback und das Office Management. Sie ist Kauffrau EFZ mit Abschluss der Wirtschaftsschule KV Baden und bringt Organisationstalent sowie Kundennähe in jedes Projekt ein.

Barbara Haimhoff ist Office Managerin bei ValueQuest und sorgt für einen reibungslosen Ablauf im Tagesgeschäft. Sie hat die Wirtschaftsschule KV Baden abgeschlossen und ist ausgebildete Kauffrau EFZ mit langjähriger Berufserfahrung in Administration und Organisation. Erfahren Sie mehr über Barbara

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